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Wo lebe ich besonders gerne: Kaninchen sind sehr aktiv und brauchen möglichst viel Platz. Daher sollte der Käfig mindestens eine Grundfläche von 120 mal 60 cm haben und ca.50 cm hoch sein. Als Einstreu eignen sich Hobelspähne oder Strohpellets. Als Futtergefäß eignet sich ein schwerer Tontopf.Wasser wird am besten in einer Nagertränke gereicht. Der Käfig sollte zusätzlich mit ein paar Rampen und verschiedenen Ebenen vergrößert werden, damit sich dein Kaninchen dort auch sehr wohl fühlt. Wichtig ist aber der tägliche Freilauf im Zimmer oder draußen auf den Rasen. Aber Vorsicht ist geboten, denn es darf keine Gelegenheit haben, Stromkabel, giftige Planzen oder andere nicht geeignete Dinge anzuknabbern. Und auch Vorsicht bei Kaninchen die draußen im Gehege Auslauf haben. Es gibt immer wieder Greif- und Raubtiere, die schnell ein Kaninchen erbeuten würden. Auch sind Kaninchen dafür bekannt, das sie mal ebend einen sehr großes Loch sich buddeln, um die Freiheit noch mehr zu geniesen. Bei Haltung im Freien braucht das Tier unbedingt Schutz vor der Sonne und Regen und im Winter ein von allen Seiten(d. h. auch von unten) gut isolierten Stall. Der Käfig muss natürlich immer sauber sein, denn Kot, Urin und altes Futter stinken nicht nur für den Menschen,sondern für die Tiere auch. Was esse ich gerne: Kaninchen sind Pflanzenfresser, deshalb sollten frisches Heu und Kräuter die Grundlage der Ernährung und immer sauber und frisch im Stall(Käfig)sein. Dazu kann Fertigfutter ( Pellets ) in einer Menge von einem Esslöffel pro Tier und Tag gegeben werden. Ergänzt wird das Hauptfutter durch mäßiges Angebot an Grünfutter(z. B. Karotten.Löwenzahn.)Um die während des gesamten Lebens wachsenden Nagezähne abzunutzen und zur Beschäftigung können Äste von Obstbäumen, Weide, Haselnuss oder spezielle Nagerhölzer angeboten werden. Achte immer darauf, dass Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Kotfressen gehört bei Kaninchen zum normalen Verhalten. Die Aufnahme des sogenannten " Blindarmkots " ist für die Vitaminversorgung des Kaninchen sehr wichtig. Also lassen wir sie dabei nicht stören. Fütterungsfehler ,z.B. angegorenes nasses Gras, Zucker- und stärkehaltige Nahrungsmittel, Kohlblätter und plötzlicher Futterwechsel, können zu tödlichen verlaufenden Störungen des Darms führen. Vor allem im Frühjahr müssen die Tiere sehr langsam an das frische Gras gewöhnt werden. Plötzliche Futterumstellungen sind unbedingt zu vermeiden. Auch nach dem Kauf sollte in den ersten 2-3 Wochen keine Futterumstellung vorgenommen werden. Halte mich fit und Gesund: Um viel Freude mit dem Kaninchen zu haben, muss täglich die Gesundheit überprüft werden: --die Augen weder tränen noch entzündet sind, --das Gebiss keine Anomalien (zu lange Schneidezähne), --es ein trockendes Näschen hat und nicht niest, --das Fell glatt und glänzend ist und nach frischen Heu richt, --der Po sauber und frei von Verklebungen ist, --die Sohlen der Läufe weder verkrustet noch durch Urin stark gefärbt, die Krallen nicht zu lang sind, --munter ist und einen guten Appetit hat, Zeigt das Kaninchen Krankheitssymptome, ist schnellstmöglich ein Tierarzt aufzusuchen. Im Frühling sollten die Kaninchen gegen RHD und Myxomatose geimpft werden. Fliegen setzen im Sommer gerne ihre Eier auf die Kaninchen, vor allem wenn die Afterregionen kotverschmiert ist. Die schlüpfenden Maden fressen es dann sehr schnell an und kriechen sogar unter die Haut, so dass dein Tier daran auch sterben kann. Wichtig ist deshalb, das Fell regelmäßig zu kontrollieren und zu reinigen. RHD: RHD ist eine Viruserkrankung. Sie wird übertragen von den Wildkaninchen und leider wird es durch uns Menschen auch übertragen. Zum Beispiel wenn wir spazieren gehen. Der Erreger bleibt an unsere Schuhe hängen. Die Viren können an solchen Orten mehrere Tage lang lebensfähig bleiben. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Tode der Tiere ist sehr kurz. Circa 1-3 Tage. Ohne vorherige Krankheitsanzeichen brechen die Tiere zusammen und schreien und ersticken mit Blutaustritt aus der Nase. Dann hat man schon Tiere sterben sehen, wo die Tiere leichte Benommenheit und schweres Atmen haben. Sie ersticken ebenfalls mit Blut in der Nase austretend. Myxomatose: Diese Seuche ist auch wie oben eine Viruserkrankung.Sie entsteht durch Insekten und durch Wildkaninchen ,die die Viren haben. Der Krankheitsverlauf ist Schwellungen der Augenlieder und zu eitriger werdenden Lidbindehautentzündungen. Ebendso entstehen Schwellungen am Ohr, den Lippen und Nasen und Nasenrücken. Die Kaninchen mit den Symtomen verweigern die Nahrung und werden apatisch. Der Tod tritt nach ca. 10 Tagen ein. Es währe sinnvoll, diese Tiere zu erlösen. Gegen diese zwei Viruserkrankungen, kann man die Tiere impfen lassen bei einen Tierarzt. Die Impfung sollte ab der 7 Woche durchgeführt werden. Fragen sie bitte bei ihren Tierarzt nach. Wie du mit mir umzugehen hast: Näher dich dem Tier langsam von vorne und in Augenhöhe leise sprechend, ohne nach ihm zu greifen. Halte ihm einen gesunden Leckerbissen hin und es wird dir schnell gelingen, das Vertrauen des niedlichen Kerlchens zu gewinnen. Durch seine Neugier nähert es sich deiner Hand von ganz allein und wird vom angebotenen Snack knabbern. Vom Füttern aus der Hand über zärtliches Streicheln bis zum Herausnehmen und dem Freilauf kann es ja nach Tier Tage bis Wochen dauern. Bedenke jedoch, dass jedes Tier eine eigenständige Persönlichkeit ist und kein Kaninchen im Wesen und Verhalten einem anderen gleicht. Nähere dich mit deiner Hand vorsichtig von vorne, streichle ihm über die Ohren und greife in den Anfang des Rückenfells. Der Griff darf weder zu fest noch zu locker sein, damit es sich nicht los strampeln kann. Schon beim Anheben musst du darauf achten, dass du mit der anderen Hand das Hinterteil stützt(Hebe ihn niemals an den Ohren oder ohne das Hinterteil abzustützen hoch).Bei richtiger Handhabung ruht dein Kaninchen bei dir im Arm oder auf dem Schoss. Mag ich Gesellschaft: Kaninchen sind gesellige Tiere, die in der Natur in Kolonie zusammenleben. deshalb fühlen sie sich mit ihren Artgenossen viel wohler als bei Einzelhaltung. Am einfachsten ist es Tiere zusammen zu halten, die sich von klein auf kennen. Männliche Kaninchen müssen vor der Geschlechtsreife ( 3 Monat ) kastriert werden, da es sonst unerwünschten Nachwuchs gibt oder Kämpfe mit anderen Männchen entstehen. Zwei Häsinnen geht fast überhaupt nicht gut.Sobald sie im Deckfähigen Alter sind, beissen sie sich gegenseitig.Das kann schlimme Verletzungen mit sich bringen. Also lieber zwei Rammler aus einem Wurf oder eine Häsin und ein Rammler und ihn in der 12 Woche kastrieren lassen. Ein zusammenleben von Meerschweinchen und Kaninchen ist wegen des unterschiedlichen Verhalten nicht ideal.
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